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10 nützliche WordPress Plugins

Eine der größten Stärken von WordPress ist nicht nur, dass sie durch Plugins veränderbar und im Funktionsumfang drastisch erweiterbar ist. Darauf setzten seit dem Erfolg von Mozillas Firefox ziemlich viele Menschen. Für den Erfolg von WordPress entscheidend ist, dass es tatsächlich viele gute, interessante, spannende Plugins gibt. 10 kostenlose davon möchte ich im Folgenden vorstellen, aus den Bereichen SEO, Pagespeed und Funktionserweiterungen (z.B. Integration von Twitter und Facebook):

SEO
Neben den Standard-SEO-Plugins, wie „All In One SEO“, „Platinum SEO“ oder dem kostenfplichtigen „wp-seo“-Plugin gibt speziellere Plugins für dieses Gebiet, die sich einzelner Bereiche annehmen:

Robots Meta
Bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten um den Suchmaschinen mitzuteilen, was sie indizieren sollen, und was nicht (z.B. um doppelten Content zu vermeiden) und selektiv interne nofollow-Links zu setzten, um die Pagerankverteilung auf der eigenen Seite zu kontrollieren.

SEO Smart Links
Verbessert die interne Verlinkung der Seite dadurch, dass es automatisch bestimmte Wörter zu Kategorien, Tags, Seiten oder Blogposts verlinkt. Was davon und wieviel ist einstellbar.

Related Posts by Category
Die Funktion ähnliche Beiträge zu einem Blogpost anzuzeigen, verbessert einerseits die interne Verlinkung. Andererseits bietet sie Usern die sich für ein Thema interessieren einen gewissen Mehrwert und kann dafür sorgen, dass sie länger auf der Seite bleiben bzw. sich umsehen, interessantes finden, und wiederkommen. Der Platzhirsch auf diesem Gebiet, das „Yet Another Related Posts Plugin“, verbraucht ziemlich viele Ressourcen. Diese Alternative hat deutlich weniger Hunger (nimmt allerdings auch keine so exakte und kontrollierbare Relevanzberechnung vor).

Page Speed
Verfolgt man die Debatte zu dem Thema, müsste es sich dabei fast um eine Unterkategorie von SEO handeln, seit Google die Ladegeschwindigkeit einer Seite als (einen) Rankingfaktor (unter vielen) verwendet. Google selbst erklärt dies damit, dass sie Websites die eine bessere Usability aufweisen, belohnen möchten. Und dass ist eigentlich auch der wichtigere Grund, warum man darauf achten sollte, dass die eigene Seite nicht unendlich lange lädt.

Use Google Libraries
Google belohnt nicht nur, wenn eine Seite schneller lädt, es bietet auch Hilfe dabei an, dies zu bewerkstelligen. Unter anderem dadurch, dass Google jQuery für dich hostet. Muss nicht erst die eigene Library geladen werden, kann dies die Ladezeit drastisch erhöhen.

W3 Total Cache
Ein Caching-Plugin wie „WP Super Cache“, allerdings mit weit darüberhinaus gehenden Funktionen. Das Plugin kann auch die Datenbankabfragen cachen, Javascript und CSS Dateien bündeln und in den Footer der Seite „verpflanzen“ und bietet noch dazu die Möglichkeit, ein Content Delivery Network direkt aus dem Plugin heraus zu verwalten. Und falls man sich kein CDN leisten will/kann, kann man auch mittels Subdomain den eigenen Webspace dafür verwenden. Wer einen eigenen Server benutzt, kann durch die Installation von weiterer Software wie Memcache, eAccelerator oder XCache noch weiter von W3 Total Cache profitieren.

Funktionserweiterung
WordPress kann von Haus aus nicht wenig, umso beeindruckender ist es, was man ihm noch alles „beibringen“ kann.

Simple Twitter Connect und Simple Facebook Connect
Zwei sehr mächtige und immer aktuell gehaltene Plugins, mit denen man verschiedenste Angebote von Twitter und Facebook in die eigene Seite einbauen kann, z.B. Registrierung und Anmeldung (für User des Blogs und Menschen die Kommentare hinterlassen wollen) via Twitter und/oder Facebook Connect, Funktionen der neuen @anywhere Plattform von Twitter oder den neuen Facebook Like-Button, uvm. Die ganzen Funktionen lassen sich über „Plugins im Plugin“ an- oder ausschalten, und verlangen nur selten einen händischen Eingriff in den Code.

Broken Link Checker
Wie der Name schon sagt, findet das Plugin Links die nirgends mehr hinführen. Wenn eine Seite mal etwas älter ist, kann das schon ordentlich viel sein. Das ist auch für User die ältere Posts lesen, nicht unbedingt ein angenehmes Erlebnis, und kann sich (angeblich) negativ darauf auswirken, wie Suchmaschinen die eigene Seite bewerten. Der Broken Link Checker bietet direkt aus der Liste der kaputten Links heraus die Möglichkeit, diese zu bearbeiten oder den Link zu entfernen. Außerdem kann einen das Plugin per E-Mail verständigen, wenn es neue Fehler gefunden hat. Und bis man diese korrigiert hat, kann es die User warnen, indem es automatisch das Aussehen fehlerhaft verlinkte Wörter ändert (standardmäßig streicht es diese durch).

WP-Crontrol
Cronjobs sind eine tolle Lösung um regelmäßige Aufgaben zu automatisieren, WordPress selbst und viele Plugins setzten diese Funktion auch ein. Allerdings kann das auch an die Ressourcen gehen, insbesondere falls mal eine Fehler auftritt und ein Cronjob „Amok läuft“, oder sich viele veraltete und nicht mehr benötigte ansammeln. WP-Control bietet eine einfache Übersicht über die Cronjobs und die Möglichkeit, fehlerhafte oder unnötige zu löschen.

wp secure
Das populäre Software öfter angegriffen wird, ist allgemein bekannt. Und WordPress hat längst einen solchen Grad an Popularität erreicht. Das Plugin wp-secure nimmt nun eine Reihe kleiner Eingriffe vor, die die Sicherheit der Installation erhöhen.

No More Frames
Viele Seiten, wie z.B. die recht verbreitete Facebook-App networkedblogs, laden externe Links nur in Frames. Technisch gesehen bleiben die User dadurch auf ihrer Seite, und zählen nicht als Visits für euren Blog. Dieses Plugin unterbindet das und lädt eure Seite richtig (allerdings sehen die User dadurch die diversen Toolbars nicht, falls die jemand wichtig findet).

Das waren jetzt 10 teils widersprüchliche Tipps (so kann sich eine umfangreiche Integration von Facebook ziemlich negativ auf die Ladezeit auswirken). Selbstverständlich subjektiv und der eigenen Erfahrung geschuldet. Es kann ja auch schwer jemand einen Überblick über die zig tausend Plugins die es inzwischen für WordPress gibt bewahren, weshalb ich für neue Hinweise sehr dankbar wäre.

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Comments (1)

  1. Fuchsy24. Januar 2011 Antworten
    Vor allem wenn man WordPress als CMS verwendet, hat sich das „Frontpage-Manager“ Plugin bei mir bewährt:
    http://wordpress.org/extend/plugins/frontpage-manager Damit können Kategorien eingegrenzt werden können, die auf der Startseite erscheinen, die Artikel- und Zeichenanzahl kann unabhängig von den globalen WordPress-Einstellungen vorgenommen werden. Damit erspart man sich das Hacken im Template-Quellcode. Läuft ohne Probleme mit WordPress 3.0.X

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