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Epic Fail #24: „Duke Nukem“-PR-Chef droht Kritiker_innen

Duke Nukem ist nicht unbedingt als netter Kerl bekannt und Manieren kennt er auch keine… kein Wunder, dass er da schon mal 14 Jahre auf sich warten lässt. Wer hätte aber gedacht, dass James Redner, Chef der PR-Agentur The Redner Group die für Duke Nukem zuständig war, genauso wenig Ahnung von Manieren hat.

PR-Chef Redner drohte DukeNukemForever-Kritiker_innen via Twitter

Der Chef JamesRedner drohte höchstpersönlich in einem Tweet jenen Kritiker_innen die kein gutes Haar an Duke Nukem Forever gelassen hatten. Redner meinte, man wird sich überlegen wer das nächste Mal Spiele zur Rezension bekomme und wer nicht.

Die Community reagierte erwartungsgemäß empört und der Tweet verbreitete sich rasant über das Internet. James Redner versuchte sich zu entschuldigen und hat den Tweet gelöscht. Genutzt hat das nichts. Die Spieleentwicklerfirma 2K Games feuerte die PR-Agentur und verspricht ein Entschuldigungsmail an alle betroffenen Kritiker_innen zu senden.

Auch wenn James Redner dem Spiel Duke Nukem Forever (ungewollt?) weiterhin viel Aufmerksamkeit beschert hat und auch die Verkaufszahlen ein wenig in die Höhe treiben wird (es werden 1-2 Millionen verkaufte Einheiten erwartet) für schlechte Kritiken Drohgebärden auszusprechen ist inaktzeptabel. Es heißt „Kritik“ und ist von „bezahlter Werbung“ zu unterscheiden, professionelle PR-Arbeit sieht anders aus. Zwar wurde die Agentur The Redner Group schon dadurch bestraft, dass sie ihren größten Kunden 2K Games verlor, aber wir setzen noch eines drauf und vergeben den Epic Fail der Woche!

 

Foto: Screenshot

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