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Epic Fail #28: Silikongate von Arnautovic

Österreichs „bester“ Fußballer, Marko Arnautovic sorgte wieder einmal für Aufregung, wie immer geht es nicht um seine Leistung auf dem Fußballfeld. Arnautovic sprach mit dem Seitenblicke Magazin in einem Interview über seine Vorlieben bei Frauen:

Sie muss tätowiert sein, das steht bei mir an erster Stelle. Und schwarze Haare und Silikonbrüste haben.

Nachrichten von Arnautovic Leistungen auf dem Spielfeld sind eher eine Seltenheit.

Die Liste seiner Fehltritte überschattet längst, das einst hochgelobte Ausnahmetalent, des jungen Österreichers. Rassistische Aussagen, Schlägereien in der Umkleidekabine, kaputte Autos usw. haben Arnautovic längst ins Abseits gestellt. Um sein angeschlagenes Image aufzubessern, startet Arnautovic mit seinem Twitteraccount die Charmeoffensive. Fotos mit kleinen Kindern und „Gute- Besserung“-Tweets für verletzte Teamkollegen, man erkennt ihn gar nicht wieder.

Da passt das Seitenblickeinterview natürlich nicht in die neue Imagestrategie. Arnautovic behauptet dieses Telefoninterview nie geführt zu haben und dementiert alle vermeintlich getätigten Aussagen im Interview. So leicht kann Arnautovic sich aber nicht von seinen peinlichen „Geständnissen“ davonschleichen. Vici Mosburger, der das Telefoninterview mit Arnautovic durchgeführt hatte, gibt an zwei Zeugen und eine Tonaufzeichnung zu haben. Mosburger wird wenn nötig auch den Beweis gegen Arnautovic antreten.

Zuerst ein peinliches Interview geben und dann alles dementieren zeugt nicht gerade von einem großen Verantwortungsbewusstsein. Fußballer haben eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion für junge Menschen. Marko Arnautovic ist alles andere als ein Vorbild, deswegen gibt es von uns den Epic Fail der Woche für das „Silikongate“.

 

Foto: 2e14

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