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Epic #WIN der Woche: Aufstand gegen Lauda

Dass Niki Lauda geizig ist, wissen wir schon länger. Dass er aber mit homophoben, erzkonservativen Äußerungen gar nicht geizig umgeht, hat er uns diese Woche bewiesen. Niki Lauda

So gab er im Interview mit „Österreich“ Aussagen über die nächste Staffel Dancing Stars, bei der Alfons Haider mit einem Mann tanzen wird, von sich, die an Diskriminierungsgehalt wohl kaum zu überbieten sind. Von“ Es gibt so was wie gute Traditionen in unserer Kultur – dazu gehört, dass Männer mit Frauen tanzen“ über „Bald kommt die Zeit, da werden wir uns noch alle öffentlich dafür entschuldigen, dass wir heterosexuell sind“ bis hin zu „Ich will nicht, dass tanzende Schwule wie Alfons Haider Vorbild für die Jugend sind“ war alles dabei.

Unterstützung kommt von Toni Polster, der mit der Aussage „Wenn ich heutzutage meinen Fernseher aufdrehe, überkommt mich das Gefühl, ich bin abnormal, weil ich heterosexuell bin und nicht schwul“ Lauda auch noch bekräftigt­.

Aber es geht auch anders: auf Facebook regt sich der Widerstand gegen Laudas Ansichten. Die Gruppe „Gegen homophobe Einstellungen von Niki Lauda“ will dem Protest gegen Lauda Raum geben und zählt schon über 2000 Mitglieder. Auch auf der Facebook-Seite von flyniki.com teilen User_innen ihren Unmut mit.

Und auch ORF-Generaldirektor Wrabetz reagiert in auf Lauda mit wenig Begeisterung: „Ich suche bei Herrn Lauda nicht die Piloten aus, und er sucht bei uns nicht die Tänzer aus.“ (bild.de, 26.1.2011)

Deshalb geht der Epic #WIN der Woche an alle, die homophoben Ansichten entgegentreten.

Foto: zeuxis.pixelsurgery

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Comments (1)

  1. LukasW28. Januar 2011 Antworten
    Eine Frechheit, die Aussagen des Herrn Lauda! Als ob das neue, dunkle Kapperl nicht schon für genug Publicity gesorgt hätte…

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