Neonliberal.at

Neonliberal.at

Es wird wieder gegen Gott gehetzt

Die Buskampagne hetzt in Österreich gegen Gott
Die österreichische Version der Atheist Bus Campaign ist zurück. Wie bereits die „Es gibt keinen Gott„-Kampagne 2009 ist auch dieses Mal keine echte Buskampagne möglich, da die Verkehrsbetriebe der großen Österreichischen Städte nach wie vor der Sünde Einhalt gebieten und sich weigern solche blasphemischen Sujets zu akzeptieren. Wie 2009 wird daher auf die Wiener City Lights zurückgegriffen.

Das neue Sujet, von dem es Versionen in deutscher und in türkischer Sprache gibt, leugnet nicht die Existenz Gottes, des allmächtigen Vaters, sondern ruft dazu auf, Kinder mit ketzerischen Werten wie selbstständigem Denken und freier Entscheidung zu indoktrinieren. Ziel dieser schweren Versündigung sei es, laut Aussendung, darauf aufmerksam zu machen, dass es die Privatsache der Eltern ist, ihren Kindern eine religiöse oder nicht-religiöse Weltanschauung zu vermitteln und nicht Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden, etc. Und weiters dass der bewusste Eintritt in eine Religionsgemeinschaft frühestens mit 14 Jahren erfolgen kann, wenn sich der mündige Mensch dafür entscheidet, und nicht automatisch (je nach Konfession) durch Geburt oder Taufe oder andere Rituale, die an Neugeborenen vorgenommen werden. Was dann auch die Forderung der Kampagne an den Staat darstellt: Dieser soll Menschen erst ab einem bewussten Eintritt in eine Konfession (d.h. ab 14) als Mitglied dieser anzuerkennen.

Die Kampagne, an der erneut Österreichs bekanntester Sünder Niko Alm federführend beteiligt ist, wurde vom Zentralrat der Konfessionsfreien, einer Dachorganisation der Gottlosen in Österreich, in Auftrag gegeben. Art und Härte der Strafe des allmächtigen Vaters, dessen Liebe nur von seiner Rachsucht übertroffen wird, ist noch nicht bekannt.

Add a comment

Comments (1)

  1. carsten göldner7. November 2010 Antworten
    als strafe kommen nur 20 „adieu maria“ in frage…

Add a comment

Finde uns auf Facebook