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Maritime – Human Hearts

Die vier Indie-Pop-Rocker von Maritime aus den USA veröffentlichen heute ihren mittlerweile vierten Longplayer und schaffen damit endlich den Sprung in die Freiheit.

Nach dem etwas enttäuschenden 2007 erschienenen „Heresy and the Hotel Choir“ gelingt ihnen mit „Human Hearts“ die Weiterentwicklung des großartigen „We, The Vehicles“ (2006). Während sie auf „We, The Vehicles“ kleine wunderschöne Popsongs dicht gedrängt versammelten, klingt das aktuelle Album wie der große Befreiungsschlag. Maritime spielen locker und ungezwungen 10 Stücke aus dem Ärmel so als wären sie endlich dort angekommen wo sie mit der Vorgängerscheibe hin wollten.

 

Der Opener „It’s Casual“ gibt den Ton vor: Beine vertreten und tief durchatmen. Die Singleauskopplung „Paraphernalia“ nimmt gitarrentechnisch Anleihen bei The Smiths und geht sofort ins Ohr. Höhepunkt des Albums ist das Stück „Faint of the Hearts“, welches kräftig Richtung Stadion drängt aber nicht zu dick aufträgt. Vielleicht gelingt ihnen es ihnen jetzt einem breiteren Publikum bekannt zu werden, sie hätten es sich als ewiger Geheimtipp schon lange verdient. Und wer sie noch nicht kennt, und mit dem nur knapp 36 minütigen Album nicht genug hat, kann sich mit den ersten beiden Alben („Glass Floor“ und „We, The Vehicles“) weiterhelfen.

Mehr gibt es nicht zu sagen außer: Rundum ein großer Wurf der kleinen Band, unbedingt anhören!


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