Neonliberal.at

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Musik, aber gratis.

Wer kennt das nicht: man sitzt bei der Arbeit oder ist wo unterwegs und möchte Musik hören, hat mp3player/Handy aber nicht dabei, nur das Notebook. Jetzt könnte man via YoutTube Playlists machen, was aber viel Traffic verbraucht. Deswegen will ich euch kurz meine 3 Lieblings-Webradios vorstellen. Alle 3 Sind reine Streaming-Plattformen, Downloads der gespielten Titel sind dabei ausgeschlossen.

blip.fmblip.fm startseite (eingeloggt)

Das Blip-Prinzip ist ziemlich simpel: du erstellst deinen Account, suchst nach Künstler_in und/oder Titel und „blipst“ das gewünschte Lied. Blip.fm sucht dabei das Internet nach dem gewünschten Titel ab, gibt es den Titel als Video (wobei hier auch das Video angezeigt wird -> erhöhter Traffic) oder mp3 im Netz, findet blip.fm es auch. Das ist ziemlich praktisch, hat aber auch seine Nachteile. So kann man zum Beispiel nur zwei Playlists erstellen, quasi seine „Favourites“ aus der Startseite, welche ein endlose Playlist ist, zusammensuchen. Dafür lassen sich alle Lieder auf den bekannten Sozialen Netzwerken teilen, Permalinks zu jedem einzelnen Lied sind möglich.

stereomoodstereomood startseite

Stereomood rühmt sich damit, das emotionale Webradio zu sein. In der Tat, die verschiedenen Playlists sind nach Tätigkeiten/Stimmungen aufgeteilt (Relax, happy, lost in thought…). Auch Stereomood sammelt Titel aus den Weiten des Internets zusammen, nutzt dabei jedoch keine Videos. Es erlaubt nach dem „Friss oder stirb“-Prinzip jedoch kein Hinzufügen anderer Titel als der bereits vorhandenen (außer eigene Musik -> a rechtliche G’schicht), welche eher Alternatives Publikum ansprechen. Mainstream-Pop findet sich selten bis garnicht. Wer will, kann sich registrieren und so Vorteile wie eigene Stimmungs-Playlists oder scrobbeln via last.fm genießen. Auch Permalinks zu einzelnen Titeln sind möglich.

8tracks8track startseite

8tracks weicht vom Prinzip der oberen beiden ab und erlaubt das hochladen von Titeln verschiedenster Künstler_innen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, es lässt sich von Bowie über Mastodon bis Zappa (und natürlich auch alles abseits dieser Genres) hochladen und zu eigenen „Mixes“ von mindestens 2, maximal 8 Titeln zusammenfügen. Lizenz-Streitigkeiten werden dadurch umgangen, dass alle Titel zu einem File zusammengefügt werden – es können so nur ganze Mixes gespielt werden, jedoch zwischen den Titeln vor- und zurückgeschalten werden. Wer sich registriert, kann eigene Mixes erstellen, diesen eine kurze Beschreibung geben und ein Foto dafür hinzufügen (siehe Screenshot). Ein bisserl fühlt sich das Ganze dann an wie das erstellen eines Mixtapes, nur ohne Kasette für die ganze Welt. Ein großes Plus für Nostalgiker_innen.

Klemens

Das Licht der Welt erst 1991 erblickt und schon so bitter.

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