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Should’ve made her go to Rehab

Amy Winehouse, 1983-2011Amy Winehouse, die in den letzten Jahren als eine der besten Neo-Soul-Sängerinnen gehandelt wurde, ist tot. Überraschend kommt das nach ihrem exzessiven Lebensstil nicht.

Koks, Crack, Heroin, Chrystal Meth, Vodka, Whiskey, Weed – nur ein paar Substanzen, die Amy Winehouse probiert und/oder regelmäßig zu sich genommen haben dürfte. Jetzt starb sie mit mythenumwobenen 27 Jahren in ihrer Londoner Wohnung, die Todesursache wird noch untersucht.

Wenig nachdem sie, Tochter eines Taxifahrer-Jazzmusikers und einer Apothekerin, 1983 geboren wurde, erkannte schon ihre Großmutter ihr Talent. Schon in ihrer Kindheit nahm sie Theaterunterricht, in ihrer Jugend war sie beliebter Bühnengast in den Londoner Jazzclubs. Mit 20 veröffentlichte sie 2003 ihr Debutalbum Frank, welches von Publikum wie Kritiker_innen umjubelt wurde. Ihr Zweitwerk Back to Black, schon 2006 veröffentlicht, brachte ihr 2008 im deutschsprachigen Raum Starruhm. Ruhm, den sie nicht ganz standzuhalten schien. Ihre Drogen- und Alkoholexzesse überschatteten immer wieder ihr musikalisches Talent, manchmal wurden sie sogar als Marketing-Nummer abgetan. Doch spätestens ihr Konzert in Belgrad vor mehreren Wochen öffnete auch den letzten Zweifler_innen die Augen: es war vorbei, würde sie nicht sofort den Entzug schaffen.

Sie schaffte ihn nicht und so stirbt mit ihr eine der markantesten Stimmen der modernen Popmusik.
R.I.P. Amy Jade Winehouse : 14. September 1983 – 23. Juli 2011

httpv://www.youtube.com/watch?v=KUmZp8pR1uc

httpv://www.youtube.com/watch?v=bjNLCbIMzZs

Foto: NRK P3

Klemens

Das Licht der Welt erst 1991 erblickt und schon so bitter.

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