Neonliberal.at

Neonliberal.at

Tag der Empörung mit Stephane Hessel

Gestern wurde in etwa 1000 Städten weltweit der „Tag der Empörung“ begangen. Vor allem die derzeitige politische und ökonomische Lage standen im Mittelpunkt der weltweiten Protestaktionen.

So auch in Graz, wo Stephane Hessels Abschlussrede den Höhepunkt des Programmes (das unter anderem auch ein Protestfrühstück und Kampfstricken gegen soziale Kälte umfasste) darstellte. Hessel hatte mit der vor einem Jahr erschienenen Streitschrift „Empört euch!“ (Originaltitel „Indignez-vous!“) den Begriff der Empörung salonfähig gemacht, das Werk wurde immerhin in 30 Sprachen übersetzt.

Bei seiner Rede am Mariahilferplatz, der relativ gut gefüllt war, rief Hessel dazu auf, dass jene Menschen, die für Demokratie und Menschenrechte einstehen, zusammenkommen müssen. Zugleich stellte er aber klar, dass es nicht darum gehe, eine Revolution zu starten, sondern darum, gut nachzudenken und zu erfahren, welches die richtigen Wege sind, um den zwei großen Gefahren, der Umweltzerstöung un der Armut, nahezukommen und sie zu überwinden. Um dies zu erreichen, müsse man mutig sein und Vertrauen haben. Am Ende seiner Rede rief Hessel erneut dazu auf, sich zu engagieren: „Man kann mitmachen, alle zusammen. Dafür wünsche ich Ihnen alles Schöne und Gute!“.

Es ist schön zu sehen, dass ein Mensch, der in seinem Leben schon sehr viel durchgemacht hat, in diesem hohen Alter noch so motivierend ist. Wir sollten uns ein Beispiel an ihm nehmen.

Add a comment

Comments (1)

  1. ichisdochklar17. Oktober 2011 Antworten
    irgendwie beschleicht micht das ungute gefühl, dass der artikel ernst und nicht ironisch gemeint ist…

Add a comment

Finde uns auf Facebook